Archiv für Dezember, 2006

Schockwellen aufs Parkett

Mittwoch, 20. Dezember 2006

Der Robsonator hatte zu einer Audienz eingeladen. Cuba Libre und von illegalen Vietnamesen angefertigte Frühlingsrollen en mäss ließen mich, umzingelt von einer Horde wilder Lehrer(anwärter),für einen Moment meine Liebe zu Maultaschen vergessen. Geldspenden wegen Robsis totgeburnten Verstärker werden gerne angenommen.


Währenddessen kennt die Nächstenliebe unter Berliner Nachbarn keine Grenzen. “Bis aufs Messer” und “Blood Brothers” mögen zwar seltsame Assoziationen hervorrufen, haben aber nix mit dem Betriebssportverein aus dem Schlachthof zu tun.

Little Miss Sonnenschein

Freitag, 15. Dezember 2006

Mein Geheimtipp ist, dass man sich immer die Filme ansehen sollte, die überall die Publikumspreise eingeheimst haben. Einheimsen ist übrigens eines der Top-Verben der deutschen Sprache, aber egal. Jedenfalls hab ich in letzter Zeit selten einen so liebenswerten Film wie Little Miss Sunshine gesehen, featuring genau den gelben Bus, den mein Kollege Sven mir mal ausgeliehen hatte. In diesem Film kommen allen wichtigen Dinge zusammen, die unser Zusammensein ausmachen: Schönheitswettbewerbe, Autos und der Tod. Und Familie. Außerdem trägt auch Sufjan Stevens per Soundtrack dazu bei, dass man mit einem dicken Grinsen das Kino verlässt. Fragt meine Mutter.

Berlin calling!

Dienstag, 12. Dezember 2006

Schwester M. versucht sich neuerdings waghalsig im Breakdance. Meine neue Freizeitbeschäftigung am Wochenende: Breakdance-Wertungsrichter! Manchmal habe auch ich Mitleid mit meinen Eltern.

Unterdessen sagt Robsen überraschend den Twen-Jahren Nimmerwiedersehen und hat einen klaren Auftrag für mich (”Ey Mann, ich werde dreißig, da müssen die Leute tanzen!”). Soll heißen: flvs wird DJ No. 4.

Vorher sehen wir uns eventuell noch im Cafe Moskau in Berlino. Holy Shit Shopping oder so ähnlich. Yip yip und Gedöns galore am nächsten Samstag!

US and A

Montag, 11. Dezember 2006

Back from da US and A, aber man kommt ja zu nix. Kurze Zeit nachdem ich Borat im Kino bewundern durfte, musste ich mich selbst davon überzeugen, dass im Hummer kein Pussy Magnet eingebaut wird. Har har. Lange nicht mehr so einen relaxten Auslandsauftritt gehabt, aber vielleicht sollte man sich auch spektakulärere Orte als Urbana, St. Louis und Atlanta geben. Nach 7 Tagen in den immergleichen Restaurants und den immergleichen Hotelketten neben dem immergleichen Highway, stellten sich Deja-vus ein, in denen große Kreuze vorkamen.

Wenn es nicht die Weltuntergangsstimmung und den Sturm in Boston gegeben hätte (diese Stadt ist übrigens doch empfehlenswert) wäre schon alles wieder vergessen.

Ach ja, und dann gibt es da noch die liebenswerten Cock & Swan. Die drei sehen nicht nur lustig aus, die Sängerin näht die Cover ihrer Erstlings-LP auch selber, was sie sich wahrscheinlich bei Friederike abgeguckt hat. Bisher nur über die Band bestellbar (aber dafür billig). Check dis.