Archiv für Juni, 2006

Kimono & No Ninjas

Freitag, 23. Juni 2006

Es ist zwar langweilig über die WM zu berichten, aber heute habe ich zwischen den ganzen halbnackten Brasilienanhängern eine Japanerin im Kimono gesehen. Sehr cool. Auch wenn die Japaner verloren haben.

PS. Threadless haben ein paar neue T-Shirts im Programm. Am liebsten mag ich “Meat is Murder”.

Meat is murder, tasty tasty murder!

Ich finde es cool, Firmen wie Threadless in ihrem Wachstumsprozess zu beobachten, nicht nur, weil ich ihre Produkte z.T. cool finde, sondern weil auch aus meiner Jobperspektive heraus spannend zu sehen ist, wie sich solche kleinen Organisationen verändern, vor allem was ihr Produkt- und Serviceportfolio angeht. Siehe auch Timbuk2, die ich eigentlich schon abgeschrieben hatte, die aber anscheinend die Kurve gekriegt haben (obwohl die Produkte inzwischen nicht mehr mein Ding sind). Noch besser finde ich aber, wenn die Firmen selbst realisieren, dass sich Dinge manchmal totlaufen können. Deswegen ist die Ausschreibung für den aktuellen Threadless Wettbewerb mehr als erwähnenswert:

“For this competition, No drips, no hearts, no skulls, no birds, no over-sized animals, no internet cliches, no clusters of random things, no pirates, no ninjas, no ironic references to 80s pop-culture, no 45-degree angles, and for the love of all that is holy - no more talking food!”

Ich finde, sie hätten noch die diversen Jesus-T-Shirt verbieten können. Und Ninjas kann man schließlich nicht genug haben.

Run and Race

Sonntag, 18. Juni 2006

Run and Race Wochenende in der Nähe von Karlsruhe. Ich fühl mich trotz Sonnencreme gerade wie ein gut gegrilltes Steak.


Angewohnheiten

Freitag, 16. Juni 2006

Bloggen führt auch zu Blog-Neurosen. Ich schreibe z.B. oft Dinge in den Blog rein, die ich aber noch nicht veröffentliche, weil z.B. ein Bild fehlt. Irgendwann greife ich dann das Posting nochmal auf und denke, dass ich den Blog doch eigentlich wie eine Art Tagebuch führen wollte und Postings mit Zeitverzögerung nicht gut sind. File under: Einblicke in das Seelenleben eines computergestörten Menschen. (Selbst dieser Beitrag wurde nicht dann gepostet, als ich in schrieb, hehe!)

Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus. Auf meinen Konzert RSS Feed kann man sich verlassen.

Maxi Biber

Mittwoch, 14. Juni 2006

Wilfredo drängt auf ein erstes Vorbereitungstraining damit wir nicht als dumme City Slicker in Alaska unterwegs sind. Wichtig scheint es uns auch, stylemäßig den Grizzlies und Schwarzbären ebenbürtig und auch ebenbärtig zu sein (remember Moustache May?). Zumindest versuche ich noch ein paar karierte Baumwollhemden zu ergattern, um vielleicht auch als Holzfäller oder als ein Bandmitglied von Broken Social Scene durchzugehen und so den Bibern ein vertrautes Bild abzuliefern. Biberbestellungen werden übrigens ab heute entgegen genommen.

Wer keinen Biber will, kriegt halt etwas Bling-Bling vom Gold schürfen.

Im übrigen naht wieder die Hochzeitssaison. Schon wieder bin ich auf 2 Hochzeiten eingeladen und die erste offenbart schon große Schwierigkeiten im Bezug auf den Junggesellenabschied. Während der Organisator (und gleichzeitig Trauzeuge) es ruhig angehen lassen will, mit Grillen, Bootfahren usw., ist der Rest für das Standardprogramm mit ordentlich Remmi-demmi-yippieh-yeah, inkl. dummen Verkleidungen, Stripperin usw. Mal sehen, wie das ausgehen wird.

19

Montag, 12. Juni 2006

Seit Ewigkeiten will ich diesen Film sehen (“19″) und er ist immer ausgeliehen. Da kann man kommen wann man will, es ist wie verhext.

Herr Trentemöller lässt übrigens wieder alles zu Gold werden, indem er The Knife’s “We share our mother’s health” remixt. Owohl der Song jetzt noch technoider ist als vorher, rockt das Baby wie die Hölle. Diese Dänen, es ist nicht zu glauben.

via resonator-mag
Download theknife-MothersHealthTRENTMOLLIERmx.mp3

Felder, Wiesen und der heilige Rasen

Freitag, 09. Juni 2006

Jetzt hat mich das WM Fieber auch erwischt. Erst hab ich ein Jürgen Klinsmann Panini Bild im Duplo (gutes Zeichen nach Per Mertesacker und anderen laufenden Desastern, die in der Nationalelf spielen) und heute seit langem mal wieder Barcelonas “Kasey Keller” gehört. Kasey Keller war schon 1990 Torwart der US-Nationalmannschaft und Barcelona haben es sich nicht nehmen lassen, ihm einen Song zu widmen, in dem sie ihm das WM-Fiasko von 1998 verzeihen. Er hat es verdient, auch wenn er jetzt bei Mönchengladbach spielt. Er und Thiery Henry können übrigens auch Breakdance… (Thiery setzt gerade den Headspin an, den auf Rasen nur wenige beherrschen.)

Ansonsten erleide ich gerade wieder verstärkt deutsch-russische Kulturschocks. Ich dachte, ich wäre inzwischen darüber hinweg, auch über den Vodka, habe mich aber getäuscht und heute die ganze Horde in die Claude Monet Ausstellung der Staatsgalerie gelockt, wo ich mir meine tägliche Impressionismusdosis an Blumenfeldern gegeben habe. Ich dachte, ihr solltet das wissen.

Ansonsten empfehle ich, sich verstärkt von Paper Moon umgarnen lassen. Best New Indie-Pop. Irgendwie steh ich ja immer noch auf diesen Frauengesang, ich weiss auch nicht wo das herkommt.

Download PM-2.mp3

Schnell und grün

Montag, 05. Juni 2006

Gerade noch rechtzeitig fertig geworden für den Pfingstrun in Stockach. Schön wars, mit Blick vom Zeltplatz auf den Bodensee und trotz Dauerregen in der Nacht und Schlammschlacht am Sonntag morgen.

Sogar der neue Motor hat keine Mucken gemacht und mich zuverlässig durchs Donautal gebracht. Übrigens hab ich nach Göttingen 1993 Jesco wieder auf einem Rollertreffen getroffen (er ist der Typ auf dem linken Roller beim Quartermile-Start). Jetzt muss ich erstmal meinen Sonnenbrand auskurieren.