Archiv für April, 2006

Mikro in den Mund

Donnerstag, 27. April 2006

… und im Handstand über die Bühne: Monochrome Heimspiel live! Wenn Sie doch nur wieder eine Sängerin finden würden, die singen kann. Demnächst auch in Ihrer Nähe!

Get on your unicorn

Mittwoch, 26. April 2006

… and ride to one of our shows.

The Yellow Press waren mal wieder der Überhammer, wenn auch völlig deplaziert in einem Club in dem sonst nur Jazzkonzerte und äh… Rockkonzerte stattfinden. Die Besucher in Muskelshirts und mit Piratentuch überm Kopf sind aber auch auf ihre Kosten gekommen, sonst hätten sie nicht noch jedem Bandmitglied nach dem Konzert die Hand geschüttelt.

Ansonsten bin ich z. Zt. einfach nur krank, am Grübeln, quäle mich jeden Tag ins Büro und werde nur durch Dinge am Leben gehalten, die mir tierisch auf den Sack gehen. Wie zum Beispiel meinem Vermieter. Ja, ich hasse meinen Vermieter.

Einziges Gegenmittel zur Zeit: Echo is Your Love

Download run003_peace-song.mp3

Kings of Metal

Samstag, 22. April 2006

Metall vs. Metall auf der Autobahn. Man beachte das Loch in der Mitte des Kolbens.

Mitleid erwünscht. Geldspenden auch.

Berufungen

Freitag, 21. April 2006

Mein eigentlicher Beruf sollte Stadtführer werden. Gern auch Vermittler zwischen Kulturen. Eine Schweizerin hat heute zu mir gesagt, dass etwas nicht “util”, also nicht nützlich sei. Das werde ich auch in meinen Sprachgebrauch einführen.

Heute habe ich Experten für virtuelle Zusammenarbeit das Prinzip von RSS und Trackbacks erklärt. Eventuell bekommt damit die Plattform, die wir seit längerem aufbauen, endlich ein paar Features, die es 1998 noch nicht gab. Bin ich inzwischen so ein Freak geworden oder haben solche Begriffe in den Alltag von Usern, die sich tagtäglich hardcoremäßig über Video-Conferencing, Powerwalls, Kollaborationstools etc. unterhalten noch nicht Einzug erhalten? Jedenfalls war Ihnen ihre Unwissenheit unangenehm. Merke: Das Web wird undurchsichtig. Und zwielichtig.

Ach ja, einen neuen Mitbewohner gibts auch. Nach Physiotherapeutinnen, Hutmacherinnen usw. ist es nun der Wirtschaftsinformatiker geworden… Hacker galore.

Wir fluten die Nervenbahnen

Dienstag, 18. April 2006

“Everywhere is walking distance - if you have the time”

Wie immer ist allein schon die Verpackung der neuen Monochrome Platte so horny, dass sie mir auch eine Leer-CD reinstecken könnten und mir wärs (fast) egal. Unspektakulär fantastische Indie-Musik im besten Sinne, was auch immer man darunter verstehen mag.

“Gegenstück”
Download gegenstueck.mp3

Jetzt übrigens mit neuer Sängerin: Kate Complicate erinnert mich an Kate-O-Eight. Am 26. hier in Stuggi.

Herzschmerz

Dienstag, 18. April 2006

Dear Bethanne,

As much as I love music, unfortunately, I find myself bored of the current pallette of indie-rock and pop. I’m willing to try new things and listen to different genres. I’d really like to get into more hip-hop, but most of hip-hop is….lame. Can you help me? Will I lose my indie-cred if I start listening to different types of music?

Signed,
Scared to Hip-Hop

Die Antwort von Bethanne gibts hier >>

Die Gundula rocken

Dienstag, 18. April 2006

OK, Auszeit gehabt. Zwei blonden Promis bin ich medienmäßig in den letzten 2 Wochen überdurchschnitlich oft über den Weg gelaufen: Eva Padberg & Johannes Kerner. Langzeitschäden sind zum Glück ausgeblieben. Ansonsten gab es lecker Gruyere-Käse, Schnee en mässe - vor allem von vorne kopfüber mitten ins Gesicht - zickige Opel Corsas und daher zweifelhafte Erfahrungen mit dem Thema Car-Sharing. Was tut man nicht alles für die Umwelt? Dafür sind die Schweizer auf meiner Sympathieskala wieder eine Stufe nach oben geklettert.

Dennoch bin ich davon überzeugt, dass stetige Höhenlage keinen guten Einfluss auf die Einwohner eines Landes haben kann. Jede Fahrt in der Titlis-Gondel war ein Genuss, da mit eigenem DJ. Weiter unten dann der verdiente K.O.-Schlag:

“For your own safety, do not rock the gondola.”

Gundula. Yeah.

Ansonsten bin ich bald soweit, Roadmovies über diverse Autobahnen und Reisen im ICE zu drehen (heute: Wie verhalte ich mich 5 Stunden lang neben ebenso vielen Skinheads) oder wann wurde der Untergang Braunschweigs endgültig besiegelt? Abgesehen natürlich vom 4. Spieltag der 2. Bundesliga, als man für 10 Stunden Tabellenführer war (und, man höre und staune, 2007 wird man sogar “Stadt der Wissenschaften”). Das lass ich gerade noch als letztes Aufbäumen gelten. Immerhin wehrt sich auch das Rizzihaus mitsamt seinen Herzfenstern noch tapfer gegen alle Kräne, die munter Einkaufspaläste hinzaubern.

Naja, wenigstens knippst mein Handy wieder. Frühlingserwachen!