Pünktlich zum Frühlingsanfang wurde ich erstmals mit der sportlichen Härte von Speedminton konfrontiert. Sie sorgte u.a. dafür, dass mein Körper gerade halbseitig gelähmt ist. Ich befürchte fast, dass sich der Muskelkater bis morgen noch auf die linke Körperhälfte ausweitet. Wegen Speedminton habe ich nun auch Schwangerschaftsstreifen Geweberisse an meinem Knie. Nicht fragen warum.

Nur gut, dass ich wenigstens noch einen kleinen sportlichen Erfolg vorweisen kann: Sieger der Trostrunde! Das heisst Platz 9 bei den internationalen deutschen Meisterschaften und ist in etwa gleichzusetzen mit Platz 1 in der Entscheidung zu “Deutschland sucht den Superstar”.

Eh ichs vergesse. Speedminton ist sowas wie Badminton, Tennis und Squash zusammengemixt. Wer Speedminton spielt, kann auf Drogen verzichten, weil es auch gern im Dunkeln unter Schwarzlicht mit floureszierenden Bällen gespielt wird. Dann wechselt es sogar seinen Namen und heisst Blackminton. Es bietet all die Dramatik von Rückschlagsportarten, mitsamt zerschmetterten Schlägern, Schreien, Beleidigungen, Tränen und in die Brüche gegangenen langjährigen Freundschaften. Allerdings werden überdurchschnittlich viele neue Freundschaften geschlossen.
Demnächst auch in ihrer Nähe, zumindest dort, wo diese mysteriöse Frau anzutreffen ist. Ne, Nadün?