Archiv für Oktober, 2005

Mommy and Daddy

Donnerstag, 27. Oktober 2005

nice >>

Heute hab ich aus gegebenem Anlass den “Best Excel Artist - Award” ins Leben gerufen. Manchen Menschen sollte man selbst das Office-Paket aus der Hand nehmen.

Kool and the Gang of Four

Dienstag, 25. Oktober 2005

Nachdem ich diesen Monat aus diversen Gründen - allen voran Vergesslichkeit - schon Sufjan Stevens und Melt Banana verpasst habe, bin ich immerhin zu Annie gegangen. Ein gleichwertiger Ersatz? Nun ja, meinen Liebling Kylie Minogue kann sie trotz einiger Überburner (”Greatest Hit”, “Wedding”) vielleicht nicht verdrängen. Cool auf jeden Fall, dass die Musik zum Teil live eingespielt war und sympathisch ist die Kleine auch, vom Aussehen mal ganz abgesehen. Da verzeiht man auch die kurze Performance.

Allerdings darf man die Vorband hier nicht unerwähnt lassen. Who Made Who? Fieser Name, aber was solls. Die Jungs spielten einen Hybriden aus pornösen Dirk Diggler vs. Kool and the Gang Bassläufen und dem Gitarrenspiel von Gang of Four. Disco-Alarm vom allerfeinsten undzwar immer schön vier auf den Flur, permanent angetrieben von einer latenten Samba-Glocke. Nach der Coverversion von Satisfaction richtete das Publikum kollektiv seinen Gebetsteppich Richtung Kopenhagen. Schöne Sache.

Stubenhocker oder Hockenheimer?

Sonntag, 23. Oktober 2005

Mein neues Lieblingswort ist “Strapazen”, aber davon später, vielleicht in einer Woche oder so.

Heute bzw. gestern abend schon unerwartete Einladung zum letzten Lauf der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft am Hockenheim-Ring. Ich sag euch mal 2 Dinge. Schnallt euch immer an im Auto und vermeidet Motorsportveranstaltungen, die gleichzeitig von 100.000 anderen Besuchern verlassen werden.

Da missbrauchen verzweifelte Menschen schon mal ihr Krokodil als Drachen.

Squid and Beer

Sonntag, 23. Oktober 2005

Ljubljana ist schon eine coole Stadt. Ich bin dennoch dafür, Dinge wie Anreise und Abreise abzuschaffen. Dann muss man sich solche Dinge wie Samstagnachmittage auf Pariser Flughäfen aufgrund verpasster Anschlussflüge und obskure Busfahrer nicht antun. „ Das Hotel, dass Sie gebucht haben, ist gleich da drüben“ Ah, OK. Nur blöd dass zwischen da drüben und mir eine Autobahn liegt, was ich erkenne, als der F***bus weg ist. Also erst mal die Eingeborenen interviewt, die mir den Weg durch den Wald u. vorbei am „place where they train dogs“ vorbei gezeigt haben. An dieser Stelle Grüße an die Schäferhunde auf der Steilwand, während ich mich noch genau erinnern kann, dass in der Hotelbeschreibung nichts davon stand, dass man sich außerhalb jeglicher Zivilisation befindet. Ich war mit meinen Nerven schon absolut am Ende, nur gut, dass ich mir wenigstens das erste und einzige Designhotel Sloweniens ausgesucht hatte (!), inkl. 12 Meter Metallpendel, dass von der Hoteldecke hing und mich erst mal runterbrachte.

So viele Überraschungen sind zuviel für mich. Große Überraschung auch, dass Ljubljana so schön ist. Grüner als grün, mit einem kleinen Fluss, der sich lässig durch die Stadt schlängelt, links und rechts Restaurants/Bars, außerdem ein kleines Schloß auf einem Hügel und all das auch noch zusammengefasst in der Stadtmitte. „Slovenia, douze points“ auf meiner nach oben offenen Touristenattraktivitätsskala!

Ich gebe übrigens jedem sofort 5 EUR bar auf die Hand, der einen Slowenen findet, der älter als 30 ist. Überall gibt’s nur junge Menschen und dementsprechend Bars ohne Ende.

Es war wie im Paradies, spätestens im „Global“, einer Disko, in der House aufgelegt wurde und gleichzeitig ein paar Leute dazu live Musik gemacht haben. Das alles an einem Donnerstagabend und an dieser Stelle muss ich betonen, dass der komplette Laden bis um 4.00 getanzt hat und kurz vor der Ekstase stand. Ich schwöre.

Fragen des Styles

Donnerstag, 13. Oktober 2005

“Wo habt ihr euch eigentlich kennengelernt? Ihr habt so ein bisschen den gleichen … Style.”

Mission Possible: Die größtmögliche Pflanze bei IKEA rauslassen (leider keine fleischfressenden Pflanzen in der Produktpalette) und sie in ihr neues Zuhause überführen.

I believe in Water

Dienstag, 04. Oktober 2005

Ich kann schon eine Woche im voraus meine wöchentliche Audioscrobbler Nummer 1 vorhersagen: Las Puertas - Water Hex hex! Ach so, Nummer 2 in der Hitparade werden: Torpedo - From Russia with Love. Am besten gleich kaufen. Am besten gleich hier:
Dafür hab ich heute sogar die Erdmöbel sausen lassen. Diagnose: Akute Unlust, wenn man um 4:30 morgens aufstehen musste.