Archiv für September, 2005

Wochenende (lange Version) oder Konflikte mit der Kaiserlauterer Justiz

Donnerstag, 29. September 2005

Ab morgen weg. Yeah. Heute abend hab ich Post gekriegt, weil ich das erste Mal in meinem Leben geblitzt wurde, in Kaiserslautern. Kaiserslautern??? Ich dachte schon, es gibt nen heimlichen Zwilling des Squaredance-Mobils, musste dann aber feststellen, dass die Urlaubsroute tatsächlich über Kaiserslautern geführt haben muss. OK, ihr armen Pfälzer, nehmt mein ganzes Geld, ihr werdet trotzdem in die 2. Bundesliga absteigen! Dafür würde ich sogar noch nen 10er drauflegen!

Sybille Pocher war schon früh zur Frau gereift

Mittwoch, 28. September 2005

Der Rocko Schamoni kommt live noch besser als im Buch, vor allem, wenn er seinem norddeutschen Akzent mal freien Lauf lässt. Und wie fies können Kindheitserinnerungen eigentlich sein, vor allem wenn man dabei an seine eigene erinnert wird? In diesem Sinne, Pardytime!

Ich finds übrigens cool, “Schamoni” wie “Chamonix” auszusprechen. Nur so am Rande.

Breiter und Tiefer

Sonntag, 25. September 2005

Seit ich Autostitch heute nachmittag ausprobiert habe, mach ich mit der Digicam nur noch Panorama-Fotos.


Supa Sistaz, Redux

Dienstag, 20. September 2005

Auf WDR3 kommen regelmäßig nette Hörspiele, leider nicht zum nachträglichen Download, aber egal. Heute gabs Supa Sistaz, Redux Ein Waxploitation-Hörspiel

Ursula Rucker erzählte von sich selbst und der Rolle der Schwarzen in den USA, damals (d.h. 70er Jahre) und heute, untermalt von Filmmusik und Filmdialogen der Blaxploitation-Filme der Zeit, sehr hübsch gemacht und das beste ist, im Oktober wirds wiederholt! Zwischendurch kamen die obligatorischen spoken-words-artigen Gedichte und obwohl ich soche Spoken Words Aktionen à la Lydia Lynch, Henry Rollins etc. nicht mag, wenn die Ursel spricht, ist sie so eindringlich, dass man einfach so eine Gänsehaut bekommt.

u: all right we got some problems…
so how we gonna solve Œem?
m: well, let’s keep it simple
u: but our life is complex
m: just as long as we connect
u: so we can move towards the next?
m: just so we can move towards the future
u: but the future is us
m: trust me, it’s us, in a circle
u: man woman and child
m: the nucleus
u: the beginning
u&m: take it back to the beginning

Ich bring dich ganz groß raus, Baby!

Montag, 19. September 2005

Regel Nr. 1: Traue keinem DJ mit E-Gitarre am Mischpult. Schlecht, dass Krikor und Ark (”Krikark”) leider ziemlich entäuschend waren. Gut, dass der Praktikant, der vorher auflegte, den Laden gerockt hat. Nebenwirkung Nr. 1: Gestern erstmal zum falschen Wahllokal gefahren.

Andererseits wurde ich heute in der Print-Ausgabe des Handelsblatts zitiert (!). Ich glaube, damit kann ich meine berufliche Karriere ruhigen Gewissens beenden und wie geplant Bananen in der Karibik züchten.

Regenbogenpresse

Montag, 12. September 2005

Irgendwo zwischen Hot Water Music and Q and not U haben The Yellow Press ihr Zelt aufgeschlagen. Da darf man die Gitarre auch mal südlich des Knies anschlagen. Mir fällt übrigens gerade auf, dass der eine Schweinwerferspot wie ein Herz aussieht.

Hammerplatte (”Comfortable Curses”) übrigens, aber das sollte eh klar sein. Ach was, nicht auf mich hören, das ist die Überplatte, und dabei hab ich bisher nur die eine Seite gehört, aber die schon ziemlich oft, hehe. Wenn ich jetzt die andere Seite genauso gut finde, muss ich g’schwind ein neues Wort für Superlative finden. Und deswegen fahr ich jetzt auch nach Hause und zieh sie mir nochmal rein!

Wir sind die Coolsten wenn wir cruisen

Sonntag, 11. September 2005

Die Freiluftsaison ist fast zu Ende, so dass die T/4 gestern und heute das erste Mal zu einer längeren Ausfahrt genötigt wurde. Nach 2 anfänglichen Stopps gings mit 8 Vespen nach Singen Richtung Bodensee, das hiess zunächst Freitag 180 km runterfahren, dort Soul-Allnighter und gestern wieder zurück und - man mag es kaum glauben - ohne einen einzigen Ausfall.

Auf der Hinfahrt hatten wir Riesenglück, weil anscheinend kurz vorher ein Gewitter vorbeigezogen war und die dann aufkommende Sonne die Landschaft in leichten Nebenl gehüllt hat. Sehr schön, gerade wenn man die Serpentinen zur Alb hochfährt. Die Hinfahrt war leider regenmäßig genau das Gegenteil. Leute, die nicht regenfest waren, wurden jedenfalls von meinen 3-Gelbe-Säcke-machen-einen-Regenkombi-Fähigkeiten überrascht. “Die gefühlte Nässe lässt dadurch nach”. Na ja, zumindest die ersten drei Kilometer.