Archiv für Mai, 2005

Sind wir schon am Limit?

Montag, 30. Mai 2005

Back on the Map! Ich hab so gute Laune, das gibts gar nicht. Der Mai ist doch einfach der beste Monat mit seinen ganzen Feiertagen und den damit verbundenen Trips. Dagegen können selbst die 3,6 Trillionen Mücken nichts machen, die auch zum Immergut gekommen waren. Vor allem, wenn man das ganze Wochenende durch die Gegend chauffiert wird, man weder Zelt auf-, noch abbauen muss, das Zelt auch nur ca. 20m vom Eingang entfernt steht, das Quecksilber die 30° Marke mit links überspringt und man einfach mal in den großartigen Fürstenbergsee abtauchen kann, wenn die Bands gerade mal nicht spielen (oder gerade wenn sie’s doch tun).

Fazit: Ein Wochenende Deluxe, mit Kreuzberg und Neustrelitz in den Hauptrollen! Guest Stars: die Robos, die Kundentoiletten im Kaufland, Deichkind, Wiebke & Jan am Morr Music Stand, Monta & Kate Mosh, mein Immergut Mixtape und Ms. John Soda (ja, in particular Order!).

Nur den Espy hab ich nicht gefunden. Aber wir sehen uns im nächsten Jahr. Weesste wie ick meine, ne?

Für Menschen, die manchmal nur zwei Hände haben

Mittwoch, 25. Mai 2005

expect me like one waits for mail,
all lost dropped and cancelled.
like foreign post, i leave twice a day
but take a week to get there.

expect me like one waits for rain,
or sleet or hail or snowfall.
like foreign post, i’m lost on the way
and take a week to get there.

i want to be delivered
’til i’m gone gone gone.

the way it’s sealed in my heart,
it’s guaranteed that i’m
in your hands

by morning, when you’re ready
to read between the lines
and the paper isn’t telling you anything.

if you miss me, drop me a line
in care of fin de siecle,
mit luftwaffe.

it’s the end of the end of the end.

Rainer Maria - Lost, Dropped & Cancelled

Transilvania Galore

Mittwoch, 25. Mai 2005

Wie schon letztes Jahr im Mai gabs die Reise zurück in die Vergangenheit meiner Vorfahren. Ich hab wieder all das eingepackt, was ich schon immer mal lesen wollte. Tage wie diese finden zu 70% auf einer Bank im Garten von Omma statt oder die restlichen 30% werden mit Spaziergängen bzw. Frisbee-Battles mit Schwester (eher Frisbee) und Hund (eher Spazierengehen) verbracht. Nach fünf Tagen bleibt die Erkenntnis, dass man solch einen Kurzurlaub öfter einlegen sollte, Harald Mertenstein mein Lieblings-ZEIT-Kolumnist ist, so ein transilvanischer Sonnenbrand viel schneller da ist als gedacht und die Rumänen einen ausgemachten Drang zum Stenciln verschiedener öffentlicher Motive haben.

Die abenteuerliche Rückfahrt führte zunächst ins wunderbare Wien. Nach einer Woche Konsumentzug wollten Schwester M. und ich die Stadt leerkaufen, sind aber trotz 7 Stunden Aufenthalt knapp gescheitert. Ich glaube die Rainhard Fendrich Plakate haben uns irgendwie irritiert.

Dafür gabs nochmal 7 Std. Zug-Marathon in die Schwabenmetropole, wo der alljährliche Stadtflohmarkt stattfand (Nettozeit, die man bei ca. 0,5 km/h auf dem Flohmarkt verbringen kann: ca. 10 Std.) und hier gabs dann kein Bremsen mehr. Ein supercooler neuer Sessel für mich und so ein bisschen Kleingedöns und meine Schwester in Hochform: (”Was kostet die Kette?” - “Fünfzig” - “Euro oder Cent?”). Es waren übrigens Cent. Manchmal ist es gut wieder da zu sein.

Up and away!

Freitag, 13. Mai 2005

An einem Freitag um 0.25 noch im Büro sitzen ist nicht lustig. Und das nur damit man ab morgen in Ruhe Kurzurlaub machen kann. 9 Tage ohne Internetanschluss. Solls ja geben. Bis zum 23. oder so.

Küh-les Radio

Dienstag, 10. Mai 2005

Während ich feststelle, dass ich in 4,8 Stunden wieder aufstehen muss und ich meinen Lebensstil auf Dauer mehr dem natürlichen Wechselspiel von Tag und Nacht anpassen sollte, hier noch ein kleiner Tipp für all die Schöngeister da draußen: Das Littleradio! Heute musste ich mir endgültig eingestehen, dass ich nicht nur wegen der Musik Stammgast bin, sondern vor allem wegen den verstörten Kühen, die mich so schräg ansehen. Wer ganz mutig ist, klickt übrigens auf den Kanaldeckel vorne! Aber nicht sagen, ich hätte euch nicht gewarnt.

Play fast - Die young!

Montag, 09. Mai 2005

Endlich: Aufklebernachwuchs für das Squaredance-Mobil.

Bei Interesse: Einen oder zwei hab ich noch über.

Champagne Supernova

Sonntag, 08. Mai 2005

Nach einem fies langen Wochenende incl. Grillen bei Wilfredo, der heute übrigens den Hannover Marathon gelaufen ist, einer äußerst netten “Champagne Supernova” - Britpop-Nacht in Braunschweig, den üblichen Reiseannehmlichkeiten auf dem Weg zurück in den Süden (4,5 Stunden im ICE aufm Boden sitzen und nachzählen, wieviele verschiedene Variationen von Türkis in der ersten ICE Generation untergebracht wurden), war mir heute abend noch kurzfristig nach musikalischer Unterhaltung. Also ab in den Stuttgarter Untergrund um mir Hopesfall anzusehen. Um 21.45 hatte ich schonmal die Vorband verpasst, na ja, dafür musste ich nur 5 EUR Eintritt bezahlen. So geizig sind die Schwaben gar nicht, denn der Eintrittspreis lag eigentlich bei 16 EUR (vielleicht können die Schwaben aber auch einfach nicht so gut rechnen). Leider war der Laden für die Band viel zu groß, aber gerockt haben sie trotzdem. Nice.